Joyful female runner crosses the finish line at a marathon, celebrating victory.

Der Weg ist das Ziel: Die Investival Reise.

Falls ihr die letzten Beiträge gelesen habt, habt ihr bereits einen ungefähren Eindruck, wohin die Reise von Investival Capital gehen soll.
Dieses Jahr steht der Portfolioaufbau im Fokus, nächstes Jahr folgt das Projekt Investival 2026. Aber auch über 2026 hinaus soll das Investival-Portfolio Jahr für Jahr wachsen – mit steigenden Dividenden als stetigem Begleiter.

Fehlentscheidungen gehören dazu

Natürlich wird es auf unserer Reise auch Fehlentscheidungen geben.
Wir haben keine Glaskugel und können nicht wissen, was die Zukunft bringt.
Als Investor ist das schade – privat betrachtet vielleicht sogar gut.
Wie langweilig wäre das Leben, wenn wir immer wüssten, was passiert und uns auf nichts mehr freuen könnten?

Investival Capital ist kein Selbstläufer.
Immer wenn ihr mit Einzelaktien arbeitet, braucht es mehr Aufmerksamkeit als bei ETFs – und das Investival besteht nun mal ausschließlich aus Einzelaktien.

Lernen aus Fehlern

Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, ist auch in der Lage, Fehlentscheidungen zu reflektieren und aus ihnen zu lernen.
Und dennoch kann es passieren, dass sich manche Fehler wiederholen.
Unsere Entscheidungen hängen von vielen Faktoren ab – vor allem von unserer Psychologie, die uns oft dazu bringt, rationale Vorsätze über Bord zu werfen.

Auch ich habe schon viele Fehler gemacht.
Ich ertappe mich immer wieder bei Impulskäufen.
Aber man lernt bekanntlich nie aus – der Weg ist das Ziel!

Jede Anlagestrategie beginnt mit der Zielsetzung

Und damit sind wir bei einem entscheidenden Punkt:
Jede Anlagestrategie sollte mit einer klaren Zielsetzung beginnen.
Warum lege ich Geld am Kapitalmarkt an?
Was möchte ich damit erreichen?
Wohin soll die Reise gehen?

Mein persönliches Ziel 🎯

Ich liebe es, auf Festivals zu gehen – wer hätte das gedacht?
Solange es meine Lebenssituation zulässt, möchte ich weiterhin mehrmals im Jahr diese besonderen Momente erleben.

Daher ist meine Zielsetzung klar:
Ich möchte ein Portfolio aufbauen, das mir regelmäßig Geld, das ich investiere, in Form von Dividenden zurückzahlt.

Am Anfang wird man deutlich mehr einzahlen, als man erhält.
Aber mit der Zeit verschiebt sich diese Waage immer weiter – bis zu dem Punkt, an dem man keine Einzahlungen mehr leisten muss und von den Dividenden leben kann.

Kurzfristige vs. langfristige Ziele

Wichtig bei jeder Zieldefinition ist die zeitliche Perspektive.
Für wie lange möchte ich mein Geld anlegen?

Spare ich auf ein kurzfristiges Ziel, das ich mir in den nächsten Jahren erfüllen möchte – etwa ein neues Auto, eine Hochzeit, eine Safari oder eine Weltreise?
Oder möchte ich langfristig etwas erreichen – finanzielle Freiheit, früher in Rente gehen oder einfach mehr Unabhängigkeit im Alltag?

Für mich ist die Antwort klar:
Ich möchte mit dem Investival-Portfolio langfristig meine Konsumausgaben decken.
Meine Anlagestrategie folgt dabei einem klassischen Buy-and-Hold-Ansatz – wenn ich Aktien kaufe, dann mit der Absicht, sie über viele Jahre zu halten.

Wann ein Verkauf sinnvoll sein kann

Natürlich kann es trotzdem Situationen geben, in denen ein Verkauf sinnvoll oder sogar notwendig wird – etwa wenn sich grundlegende Unternehmensentscheidungen ändern.
Beispielsweise, wenn ein Unternehmen seine Dividendenpolitik anpasst, Dividenden kürzt oder ganz streicht.
Das ist ein Signal, den eigenen Investment-Case kritisch zu prüfen:
Passt das Unternehmen noch zu mir und meiner Strategie?

Die Strategie hinter dem Investival-Portfolio

Zusammenfassend ergibt sich für das Investival-Portfolio durch den Fokus auf Dividenden eine Dividendenstrategie mit Buy-and-Hold-Ansatz.
Dividenden für die Ewigkeit.
Kursentwicklungen spielen dabei zunächst eine untergeordnete Rolle – wir wollen die Aktien ja nicht verkaufen.

Wenn Aktien mal nicht so gut laufen, sehe ich niedrige Kurse eher als Chance, günstig nachzukaufen.
Denn: Mehr Aktien = mehr Dividende.

Warum Zielklarheit entscheidend ist

Wenn man sich – wie ich – ein langfristiges Ziel setzt, ist es entscheidend, dieses Ziel auch immer wieder klar vor Augen zu haben.
Denn eine gute Anlagestrategie funktioniert nur, wenn man in schwierigen Phasen nicht von seinem Plan abweicht.

Am Aktienmarkt kommt es immer wieder zu Korrekturen oder Crashs.
Gerade dann zeigt sich, wer seine Strategie wirklich versteht – und wer sich von Emotionen leiten lässt.
Nur wer hier einen kühlen Kopf bewahrt und nicht verkauft, wird langfristig erfolgreich sein.

Nach jedem Crash kam bislang eine Erholung – und oft neue Höchststände.
Ob nach der Finanzkrise 2008 oder nach COVID-19: Die Märkte haben sich immer wieder erholt.

Ein Blick hinter die Kulissen

Falls es euch interessiert, wie meine privaten Depots aussehen, kann ich dazu auf Instagram gern ein kleines Deep Dive veröffentlichen.
Außerdem wird es im Bereich Wissen bald detaillierte Beiträge zu unterschiedlichen Anlagestrategien geben – passend zu euren individuellen Zielen.

Am Aktienmarkt kommt es immer wieder zu Korrekturen oder Crashs.
Gerade dann zeigt sich, wer seine Strategie wirklich versteht – und wer sich von Emotionen leiten lässt.
Nur wer hier einen kühlen Kopf bewahrt und nicht verkauft, wird langfristig erfolgreich sein.

Nach jedem Crash kam bislang eine Erholung – und oft neue Höchststände.
Ob nach der Finanzkrise 2008 oder nach COVID-19: Die Märkte haben sich immer wieder erholt.

Nächster Beitrag:
Jetzt, wo wir wissen, wo die Ziellinie liegt – und wie lange unser Marathon dauern soll –, können wir im nächsten Schritt überlegen, wann, wie oft und welche Summe wir investieren wollen. Natürlich hängt das von euren Lebensumständen, Fixkosten und Hobbys ab.

Damit du dein eigenes individuelles Finanzziel möglichst strukturiert in die Tat umsetzen kannst, solltest du noch von ein paar grundlegenden Konstrukten gehört haben. Im kommenden Beitrag geht es daher um den sogenannten Notgroschen und deine persönliche Sparquote.

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